Aufräumen

Erstellt: 08.02.2021  Lesedauer 2 - 3 Min.

»Birken-Wer-Der.de« wird seit Jahres­anfang mit einer selbst­entwickel­ten Software betrieben. Dort sind die „Dinge im Fluss“ – wie so Vieles in Bir­ken­wer­der.

Einen wichtigen Teil in einem or­ga­ni­sier­ten Leben ist „aufräumen“. So wie mit­tler­weile die Überreste der Sylvester-Ballerei wei­test­gehend entsorgt wurden. Von den vielen kleinen Pa­pier­fetz­chen in Vorgärten und auf Dächern abgesehen. Doch die lassen sich bei den aktuellen Tem­per­aturen schlecht säubern oder durch Gar­ten­arbeit un­ter­pflü­gen. Software-Entwicklung hat in gewisser Weise ebenfalls etwas mit „Fetzchen“ zu tun. Das sind diese kleinen Programm-Teilchen, die eine Lösung schlagartig deutlich eleganter, schneller, effizienter, besser machen.

„Von außen betrachtet“ ist es der Webseite kaum anzusehen, doch vielleicht anzuspüren: Unter der Haube hat sich nahezu alles geändert. Bis zum Jahresende 2020 wurden die Seiten jedesmal erst von um­fang­reichen Pro­gramm­tei­len erzeugt. Nun stehen sie „fix und fertig“1 zum Abruf bereit.

Schön wäre, wenn das „fix und fertig“ bei den Arbeiten an der A10 absehbarer wäre. Durch die ein­ge­schrän­kten Über­quer­ungs­mög­lich­keiten von und nach Berlin scheint der Durch­gangs­verkehr auf der B96 deutlich zugenommen zu haben. Es gibt Zeiten, in denen das Überqueren für Fußgänger nur an den in groß­zügigen Abständen bereit gehaltenen Fuß­gänger­ampeln ohne Lebens­gefahr möglich ist.

Ärgerlich ist bei allen: Offenkundig wird der Autoverkehr vorrangig behandelt. Während die Fahrzeuge lange Grün-Phasen haben, während sich Fußgänger frierend die Beine in den Bauch stehen, müssen die sich – wenn sie denn endlich mal grün haben – sputen: Selbst „gut zu Fuß“ ist ein flotter Schritt er­for­der­lich, wenn die ge­gen­über­lie­gende Stra­ßen­seite vor der an­schlie­ßend wieder gemütlich langen Rot-Phase erreicht werden soll. Zumindest an der Ampel Trift­weg / Haupt­straße ist das so. Die Ampel an der Havelstraße, die dort von der Pes­ta­loz­zi-Grund­schule kommend als Fußgänger- und Radfahrer-Weg auf die Hauptstraße trifft, scheint deutlich sensibler auf Fußgänger-Wünsche zu reagieren. Sie trägt offenbar der ju­gend­lich­en Ungeduld Rechnung. Die Ampel auf Höhe Fran­ken­stra­ße ist dagegen ver­gleichs­weise träge, doch immerhin flotter, als die an der Triftstraße.

Am Rathaus dauert es gefühlt häufig am längsten, bis mir als Fuß­gän­ger / Rad­fah­rer das Wegerecht zum Überqueren gewährt wird. Dafür ist dort die Schaltzeit ein wenig größzügiger.Doch auch dort gilt die Prioriät den Ver­kehrs­teil­neh­men­den auf der Straße. Fußgänger und Radfahrer müssen sich unterordnen.

Sicherlich ist es ein Dilemma: Eine hoch­fre­quen­tierte Bun­des­straße teilt den Ort in zwei Teile. Dort haben nahezu überall alle gleichen Chancen. Womöglich erscheint es deshalb an den „Schnitt­punkten“ so frappierend anders. Doch grund­sätz­lich sollte die Stadt den dort Lebenden gehören. Es ist völlig in Ordnung, dass „andere Leute“ hindurch fahren, doch sollte im Ortsbereich Regeln den Ein­woh­nen­den zu Gute kommen. Wenn das jemanden stört: Es gibt Um­fahr­ungs­mög­lich­keiten. Dann gibt es auch weniger Müll links und rechts der B96, den Durch­fahr­ende aus dem Fenster werfen.

Das Bild stammt von UNGÜLTIGES MODUL .

1Technisch ist das unpräzise: Einige Kleinigkeiten werden natürlich „just in time“ erledigt, beispielsweise die Suche nach etwas, oder die Liste der aktuellen Beiträge.